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Wer sind wir?
Die Stadtmusik Lenzburg spielt klassische und unterhaltsame Blasmusik an verschiedenen Anlässen. Durch die aktuell drei Formationen BigBand, ConcertBand und KlariNetten, kann der Verein jedem Mitglied musikalisch das bieten, was es sucht. Willkommen in der Stadtmusik Lenzburg sind alle, welche Freue haben ein Instrument zu spielen und mit anderen gemeinsam zu musizieren.

Wann proben wir?
Die Proben der ConcertBand finden jeden Montag von 20:00 bis 22:00 Uhr im Zeughaus in Lenzburg statt. Zusätzlich gibt es unregelmässig Satz-, Register und Zusatzproben, welche meist am Freitag stattfinden. Die BigBand sowie die KlariNetten proben nach Absprache und je nach bevorstehenden Auftritten.

unsere Geschichte
2017
Die Stadtmusik Lenzburg wurde 100-jährig. Mit einem grossen Fest, vielen Gästen und Musik durfte dieses Jubiläum gebührend gefeiert werden. Am 20. und 21. Mai 2017 lud die Stadtmusik Lenzburg zu einem Beizlifest mit tollen Konzerten, einem vielseitigen Verpflegungsangebot und bester Unterhaltung ein. Der Festbetrieb startete am Samstagnachmittag und dauert bis tief in die Nacht. Am Sonntag fad der grosse Festakt statt. Obwohl insbesondere der Sonntag besuchermässig etwas mager ausfiel, war der Anlass ein grosser Erfolg für die Stadtmusik Lenzburg.

1992
Nachdem die Stadtmusik Lenzburg bereits fünf Mal aufgelöst wurde, feierte sie 1992, in ihrer sechsten Auflage unter der Führung von Franco Corsiglia als Präsident, den 75. Geburtstag. Als Höhepunkt dieses Vereinsjahres ist ganz klar das Jubiläumsfest im Juni sowie die Uniformenweihe zu betrachten. Das OK und die Stadtmusik Lenzburg haben sich zum Ziel gesetzt, ein Fest fürs Lenzburger Volk zu organisieren. Als Festort wurde der Metzgplatz gewählt, um eine Möglichkeit bei Schön- und Schlechtwetter zu haben. Um zu demonstrieren, dass Blasmusik nicht sprach- oder nationalitätsgebunden ist, durften auch zwei Gastvereine eingeladen werden. Einerseits war dies das Pihalni Orkester aus Vrhnika (Slowenien) sowie La Fanfare La Chax-du-Milieu (Neuenburg). Der letztgenannte Verein wurde gleichzeitig als Patenverein für die neue Uniform ausgewählt. Eine wahre Demonstration, dass mit Musik sämtliche Schranken überwunden werden können. Das Fest blieb in guter Erinnerung für Gross und Klein.

Seit der Gründung der Stadtmusik Lenzburg, also 1917 und davor, erfreuten die jeweiligen Korps die Bevölkerung mit ihrem Spiel. Dies geschah vor allem in Form von Platzkonzerten und Ständli. Neben diesen Platzkonzerten boten auch Anlässe wie Auffahrtskonzerte, Maskenbälle, Mitwirkung an Jugendfesten sowie Beteiligungen am 1. August oder Muttertagskonzerte eine Plattform, sich der Bevölkerung zu präsentieren. Aber auch die Teilnahme an Musiktagen / Musikfesten bedeutete für die Korps trotz grossem Proben- und Finanzaufwand auch einen friedlichen Wettkampf unter Gleichgesinnten.

1917
Wie erwähnt wurde die Stadtmusik Lenzburg am 26. Dezember 1917 von folgenden fünfzehn Mitgliedern gegründet:

Direktion:                         Arnold Weber

Vorstand:                         Gotthold Furter, Präsident
Emil Hartmann, Aktuar
Karl Müller, Kassier

Mitglieder:                      Richard Müller
Traugott Keller
Max Vollmar
Gustav Künzli
Rudolf Wernli
August Berger
Jakob Richner
Eduard Härdi
Jakob Wernli
Adolf Schneider
August Lenzi

Gründungsort:              CaféCentral, Lenzburg

Vorläufer unserer heutigen Stadtmusik Lenzburg 1840 – 1917
An sich war es die Kadettenmusik, welche 1840/1841 auf den Plan trat. Dem Gemeindeprotokoll von 1842 kann entnommen werden, dass der Gemeinderat für den Musikunterricht an Knaben Fr. 80.00 bewilligte. Im Gemeindeprotokoll von 1845 kann man nachlesen, dass die Kadettenmusik eine Zierde des Kadettenkorps sei und zur allgemeinen Befriedigung auftrete.
Die Kadettenmusik wurde 1860 durch die Blechmusik abgelöst. Nach weiteren Trennungen und Neugründungen bestand in Lenzburg in der Zeit von 1911 bis 1917 keine Stadtmusik.
Blickt man zurück, so müsste die Stadtmusik heute eigentlich den 157. Geburtstag feiern. Da aber immer wieder längere Pausen und Auflösungen stattfanden hat man sich entschlossen, das Jahr 1917 als offizielles Gründungsjahr zu nehmen.